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Die Jahre seit der Öffnung
Dalriada ist ein sehr vielschichtig, sowohl Land als auch Leute. Die meisten sind etwas bärbeißig, aber stets gastfreundlich. Die Inseln haben viel zu bieten und es ist auf jeden Fall die Reise wert, die oft doch recht beschwerlich sein kann. Doch erst seit Kurzem ist das Land dem Rest Ariochias bekannt. Dies läßt sich darauf zurückführen, daß Dalriada bis dahin eine Isolationspolitik betrieben hat, sie waren der Meinung, daß sie ohne die Fremden besser auskämen. (Dieser Meinung sind auch heute noch einige, besonders die deBruce.) Doch im ersten Jahr des Hochkönigs Brian McConnor fand dies ein Ende durch das Wirken Myrddin McLegleans und seines Sohnes Iolair. Das Land, der Hochkönig, die Druidenversammlung und wenn auch widerstrebend langsam auch die anderen Clans gaben ihre Einwilligung, daß es nun an der Zeit wäre, sich auch Neuem zu öffnen. So wurde der Tanaise Ri der McLegleans, Iolair ausgeschickt, um Ariochia zu zeigen, daß Dalriada bereit wäre, mit ihnen in Kontakt zu treten. Dieses Ereignis mögen wir als „Die Öffnung“ bezeichnen.
Eine kleine Zeittafel
Hochkönigswahl ist immer zu Lughnasad, dann Clansversammlung bis Samhain (Neujahr).
1998 AD entspricht dem 1. Jahr des Hochkönigs Brian McConnor
2005 AD entspricht dem 7. Jahr des Hochkönigs Brian McConnor
2006 AD entspricht dem 1. Jahr des Hochkönigs Rodri McFiddich
2013 AD entspricht dem 7. Jahr des Hochkönigs Rodri McFiddich
2014 AD entspricht dem 1. Jahr des Hochkönigs Dafydd McDubh
2019 bis 2024 AD gibt es Zeitverzerrungen, es vergeht nur 1 Jahr, dies entspricht dem letzten Jahr des Hochkönigs Dafydd McDubh
2025 AD entspricht dem 1.Jahr des Hochkönigs Atticus McLeglean
2032 AD entspricht dem 7.Jahr des Hochkönigs Atticus McLeglean
Seither ist so einiges passiert:
2019 bis 2024 kommt es zu Zeitverzerrungen, teilweise fehlen ganze Wochen in den Leben der Dalriader, es scheint fast so, als würde die Zeit selbst sich gegen etwas oder jemanden wehren, der in diese Welt eingebrochen ist. Zeitgleich verschwindet Dalriada wieder hinter den Nebeln, als eine Art automatischer Selbstverteidigung. Hat dies die Zeitverzerrung ausgelöst?
In jedem Fall sind diese Jahre eher chaotisch, und auch die hohen Feiertage bleiben davon nicht verschont, niemand kann sicher sein, ob 1, 2 oder 5 Jahre vergehen.
Ard Ri Dafydd McDubh spürt seine Lebenskraft schwinden, und so beschließen der Druidenrat und er, die Hochkönigswahl zum nächsten Lughnasad durchzuführen, obwohl sie zeitlich alle sehr verwirrt sind.
Es wird gemunkelt, daß wohl nun ein König der McDonald oder der Fraser an der Reihe wäre.
Und so geschieht es, daß zu Lughnasad nach nur 5 Jahren Dafydd geopfert wird und sein Blut gegen jede Erwartung an allen Königen vorbei zu einem in der Politik völlig unbekannten Krieger der McLeglean fließt, der nicht einmal adelig und eigentlich nur zufällig in Dunadd anwesend ist!
Den ganzen Tag hatten die Himmel geweint, doch jetzt brechen plötzlich die Wolken auf, und
Belenos scheint hell auf den großen Ritualhügel von Dunadd.
Ein Aufschrei geht durch die Menge, aber das Land hat eindeutig gewählt.
Die deBruce wittern einen handfesten Skandal, während Fraser und McDonald etwas
eingeschnappt reagieren, der Rest der Clans geht in Schockstarre.
Schließlich tritt RiRuirech Iolair McLeglean hervor, um gemeinsam mit dem Ard Drui Gwydion den
jungen Mann empor zu führen und ihn vor aller Ohren nach seinem Namen und seiner Herkunft zu
fragen, um ihn krönen zu können.
Der Krieger hat feuerrotes, gewelltes Haar und einen kurz geschnittenen Bart, und er hat grüne
Augen. Sein Gewand ist einfach, aber er hat sehr viele und schöne Tätowierungen, wie man an
seinen muskulösen Armen sehen kann. Er trägt eine Kette aus Metallplättchen um den Hals und ein
kurzes, gut gemachtes Schwert.
Er antwortet: "Mein Name ist Atticus McLeglean, aus der Familie der McSullivan, aber die Linie
meiner Mutter stammt aus allen Clans Dalriadas, und meinen Vater habe ich nie kennen gelernt.
Ich fühle mich hoch geehrt, aber hier muss eine Verwechslung stattfinden. Ich bin nicht adeligen
Blutes, geschweige denn aus einer Königslinie."
Daraufhin erklärt Lord Iolair mit tragender Stimme, die jeden in ganz Dunadd erreicht, während
er von innen heraus zu leuchten scheint, daß es wohl ein klares Zeichen der Götter sei, wenn sie
jemanden erwählen, der das Blut aller Clans vereint.
Und so geschieht es, daß Atticus McLeglean zum neuen Hochkönig von Dalriada gekrönt wird!
Zu genau diesem Lughnasad wollen die Helden, nun wesentlich mehr durch festländische Freunde
unterstützt, die bösen Artefakte vor Mordrus Schergen bergen. Ihnen begegnen die Werwölfe des
Gaius Lupus in verschiedenen Versionen.
Um die dunklen Artefakte zu bekommen, müssen die Helden in 6 verschiedene Welten reisen, wo
ihnen allerlei märchenhafte Wesen und Aufgaben begegnen. Sie schaffen es, den Weltenring
"Modrwybydoedd" aus der Traumebene zu holen, die Herrschaftskrone "Crunsrian" von den
Gottwölfen aus Dracoran zu bekommen. "Bronslaighre", die seelenverschlingende Trauerklinge
aus dem Land des letzten Einhorns und die Rüstung, "Armachddubh", "Dunkler Schutz" aus dem
Schattental holen sie ebenso, wie das Horn des Neubeginns, "Adharcdolamach" aus dem Grab des
CuChulhain. Mordu bleiben damit nur "Suilbalor", das Auge Balors in seinem Herrschaftsszepter
und "Draigdewiniaeth", "Drachenmagie", ein Umhang, der sämtliche Magie in sich aufsaugt. Um
so wichtiger ist es für Mordru, die ihm fehlenden zu bekommen.
Zu Lughnasad des ersten Jahres des Hochkönigs Atticus McLeglean soll dem Treiben von Mordru nun
endgültig ein Ende gesetzt werden. Die dunklen Artefakte waren über das Jahr an sicheren Orten
versteckt gewesen, doch nun sollten sie alle zum "Dreimäderlhaus" gebracht werden, um den großen
Dunklen hervor zu locken. Die Wächterin des Landes Welledy bekommt von vielen ausländischen Freunden
Unterstützung, von Aeval vom Schwarzen Kreis bis zum Bär der Horde Hondraks. Und zusätzlich sind nun
auch die McDubh unter Königin Scathach wieder an ihrer Seite.
Ihnen entgegen schickt Mordru die Kinder des Crom Cruach, faulige Riesenwürmer. Die Helden brauchen 7
helle Artefakte, wobei eines der Schlachtenkrähengesang ist, da sie nur damit sicherstellen können, dass
der schwarze Wanderer auch tot bleibt, wenn er getötet wird. Die Äpfel der ewigen Jugend bringt ihnen
ein Satyr mit, die Drachenköpfe bringen die McDubh und Branwen das benötigte Rezept. Die fehlenden
Artefakte finden/fertigen sie jenseits des Portals. Leider stellen sich die McDubh als Anhänger Mordrus
heraus, die auch die schwarze Rüstung für Mordru stehlen, und mittels eines Blutrituals Clan McLeglean
ausrotten wollen. Königin Scathach stellt sich gegen das Ritual und sterbend rettet sie Kinder und McLeglean
und stellt sich so als wahre Königin heraus, die trotz ihres Fomorblutes von Fitheach ins Sommertal geleitet
wird. Mordru stellt sich zur finalen Schlacht, um seine dunklen Herrschaftsartefakte zu bekommen und wird
mitsamt seiner Verbündeten McDubh vernichtet. Endlich ist diese dunkle Krise Dalriadas beendet.
Wenig später wird Clan McFitheach in den Königsrang erhoben, was Fitheach nicht erfreut, da er jetzt noch viel
mehr Verantwortung hat und jetzt endgültig nicht mehr auf Abenteuer ziehen kann.
Der Druid Ian wird nun auch von den Barden zur Verantwortung für seine Taten gezogen, da er nach Beendigung der
Krise nicht mehr als Wächter des Landes relevant ist. Die Schmählieder beziehen sich auf Gefährdung des Landes
durch Beleidigung eines Sidhekönigs, Heimtücke, Beihilfe zum heimtückischem Mord unter Gastrecht, versuchtes
Auslösen eines Clanskrieges, etc..
Die Anruth Branwen McFitheach ist weiterhin als Gesandte von Ri Ruirech Iolair McLeglean in Whenua unterwegs,
und hilft den Festländern zum Ruhm Dalriadas.
Dies sind die aktuellsten Ereignisse, die gesamte Geschichte ist hier im Kapitel Jahre nach der Öffnung S. 21-33 nachzulesen.
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