Clan McLeglean


Provinz: Doirionn Eilean
Bevölkerung: 1 000 000
Heer: 20 000 Mann + 60 000 Bauern
Motto: Fortis et fidus (Stark und treu) oder Garg’n uiar dhuis gear (Fierce when roused)
Clanchef: Myrddin mabCulhwch
Tanaise Ri (Thronfolger): Iolar mabMyrddin mabCulhwch
Besondere Personen:
Die Herrscherin des Clans und Frau von Myrddin, Annwn MacLeglean
Der Zwillingsbruder des Königs, Ard Drui der Provinz, Morlin mabCulhwch
Die Söhne und Töchter des Königs: Angus, Dugall, Morran und Annwn


Hauptstadt: Dun Eidin, die glänzende Feste der dalriadischen Kultur, die hohe Burg über der Stadt wachend, wie ein Mahnmahl vergangener wie auch noch nicht geborener Legenden, während sich
die lebenden Helden hier die Hand reichen. Wahrscheinlich die größte Stadt Dalriadas, eine Metropole, in der man sowohl Krieger wie auch Gelehrte trifft, Barden singen über sie und selbst Sidhe sollen sich hier schon eingefunden haben. Die zweite wichtige Stadt dieser Insel ist Dunadd, die Feste des Hochkönigs und politischer Spielgrund für alle Clans, auf diesem Parkett fühlen sich McLeglean und deBruce von allen Clans am wohlsten (wenn auch die meisten anderen eher mit Ersteren können).


Heimat: Doirionn Eilean, die Sturminsel. Eigentlich wechseln sich hier Felder und Wiesen mit dunklen Wäldern und kargen Hochmooren ab, auch das Wetter ist zwar überwiegend feucht, doch ist diese Insel bei Weitem nicht so unwirtlich wie z.B. Creag Eilean. Der Name kommt auch von den Stürmen, die über sie hinweg ziehen, doch noch viel mehr von den Stürmen im übertragenen Sinne, denen ihre Bewohner trotzten. Viele Schlachten fanden hier statt, und auch heute noch werden hier Kämpfe gefochten, doch meist eher auf politischem Grund. Denn hier befindet sich auch Dunadd, die Stadt und Feste des Hochkönigs. Hier werden die wichtigsten Entscheidungen für Dalriada getroffen, und es schadet McLeglean sicher nicht, daß dies ausgerechnet auf seinem Heimatgrund passiert. Die McLegleans leben sowohl in Städten, wie auch in Dorfgemeinschaften. Und auch die Andersweltwesen, wohlmeinende wie auch... weniger angenehme lassen sich hieröfter blicken als anderswo, und fast jeder hat schon von persönlichen Erlebnissen mit diesenübernatürlichen Wesen gehört oder gar selber eines gesehen.


Organisation: Standard, d.h. erbliches Vasallensystem. Wenn man einen Clan als „klassisch dalriadisch“ bezeichnen kann, dann McLeglean. Es ist sicher nicht leicht, doch möglich, seinem erblichen Stand zu entwachsen.


Verhalten: Vom klassischen Bild eines Highlanders bis hin zum gelehrten Adeligen halten sich hier alle an die Traditionen. Sie versuchen ein möglichst gutes und starkes Verhältnis zur Anderswelt
aufrecht zu erhalten, und auch daraus entsteht ihnen Stärke. Dennoch sind sie Neuem gegenüber offen. Auch findet man hier einen erhöhten Anteil an Gelehrten, Druiden und Barden. Doch sollte man dies nicht falsch interpretieren, denn sie sind auch stolz und kriegerisch. In den meisten Bauerhöfen hängt ein Claymore oder anderes Schwert griffbereit an der Wand.


Aussehen: Die meisten tragen den klassischen Plaid der Hochlandbewohner, oder aber auch manchmal Hosen in den Clansfarben. Man kann hier alles finden, von einfachen Roben der Gelehrten bis zu prunkvollen Ausstattungen mancher Adeliger.


Bemerkungen: Der Tanaise Ri ist momentan am Festland unterwegs, um diplomatische Beziehungen aufzubauen. Das Land lebt in Wohlstand und Frieden. Es wird gemunkelt, daß Morlin wesentlich älter ist, als er wirkt (Myrddin wirkt etwa um 30 Jahre älter, er ist jetzt 54) Clan McLeglean nimmt eine ganz eigene Stelle im Gefüge Dalriadas ein. Einerseits ist er allein durch seine Größe die führende Kraft der Inseln. Er besitzt fast ganz Doirionn Eilean, d.h. fast ein Viertel der Landmasse Dalriadas, er hat die meisten Leute und er steht auch wirtschaftlich gut da. Er hat keine Spezialisierung, wie z.B. sich ja Clan Fraser durch die besten Handwerker auszeichnet, sondern er ist in praktisch jeder Sparte präsent. Andererseits wollte er nie die Macht an sich reißen oder auch den Hochkönig stellen, denn seine Könige wußten immer, daß zu viel Macht in einer Hand nicht gut für das Land sein konnte. Dennoch sind sie politisch sehr aktiv, sie führen durch gutes Beispiel und Persönlichkeit. Dies führte und führt immer wieder in direkten Konflikt mit Clan deBruce, die zweitgrößte, früher größte Kraft in Dalriada. Denn Clan McLeglean ist weltoffener als die meisten anderen Großclans, und die deBruce waren immer Isolationisten.
Mit Unterstützung des Hochkönigs, des Druidenrats und der meisten anderen Clans setzten sie vor einigen Jahren ein Ende der Jahrhunderte währenden Isolationspolitik gegen den Widerstand von Clan deBruce (und den stillen Widerstand der McDubh) durch, was natürlich zu bösem Blut zwischen den beiden Clans führte. Doch die Zeit war reif dafür gewesen, und das spürten auch die meisten der anderen Könige. Die McLegleans wurden und werden immer wieder als natürliche Führer Dalriadas angesehen, obwohl sie das meist gar nicht direkt anstreben, doch dies ergibt sich aus der Persönlichkeit ihrer Könige. Wie auch der derzeitige Ri Ruirech eine schillernde Persönlichkeit ist: Der inzwischen 54jährige Myrddin ist ein Charismatiker, und man munkelt, daß Sidheblut durch seine Adern fließt, genau wie durch die seines Zwillingsbruders Morlin, dem Wanderer, der jedoch nicht älter als maximal 30 wirkt und wohl der größte Druide des Landes ist, auch wenn er den Titel des Höchsten der Ard Drui immer wieder abgelehnt hat. Vieles wird über diese beiden erzählt, sogar, daß Morlin in der Zeit rückwärts leben soll, oder daß die beiden in Wirklichkeit ein und die selbe Person sein sollen. Der Thronfolger Iolair ist eher ein Gelehrter als ein Krieger, doch folgen ihm auch ihm die Leute ob seinem Ratschluß. Myrddins Frau Annwn war selbst eine Königin eines kleineren Clans, der durch die Fomorach ausgelöscht wurde und ist selbst eine große Kriegerin. Überhaupt hat dieser Clan wohl die größte Anzahl an Legenden hervorgebracht, so auch den wohl nur noch als mystisch zu bezeichnenden Krieger Cu Cullain, dessen Grab sich auch auf ihrer Insel befindet. In diesem Clan lassen sich sowohl Krieger, Druiden, Gelehrte, als auch Bauern, Handwerker und Fischer finden, doch eines ist sicher : Sie sind nicht gewöhnlich. Man munkelt auch, daß gerade auf der Sturminsel, die übrigens ihren Namen nicht nur wegen des Wetters hat, sich die Grenze zur Anderswelt oft verschiebt, auch wenn hier die Gebiete meist nicht so düster sind, wie bei den McDubh.

Unterclan der McLeglean:
McEala


Farbe: Die heraldische Farbe der McLegleans ist Dunkelgrün.




 


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