Clan McConnor


Provinz: Das Landesinnere Galldachs
Bevölkerung: 700 000
Heer: 10 000 Mann + 40 000 Bauern
Motto: Hoc majorum virtus (Hier ist die Ehre meiner Ahnen)
Clanchef: William mabAengus mabGoath MacConnor
Tanaise Ri (Thronfolger): Lulach mabWilliam MacConnor


Hauptstadt: Dun Fiodh ist der Sitz des Königs der McConnors, eine große, laute Stadt, die sich weit über die Hügel um eine große Burg erstreckt. Sie wirkt stark, doch eher hell, sie hat nichts düsteres an sich. Weit um die Stadt liegt ein großer Ring von Weiden und Äckern, der ganze Stolz und Reichtum des Clan McConnor ist hier konzentriert. In der Stadt selbst finden sich reichlich Handwerker und Tavernen, sowie ein ständiger, riesiger Bauernmarkt. Die Menschen sind zumeist entweder am arbeiten oder feiern.


Heimat: Die McConnors bewohnen das Landesinnere Galldachs, die Lowlands. Hier wechseln einander üppige Weiden mit Schafen und Rindern und goldene Felder ab. Das Wetter ist mild, manchmal sogar sonnig. Ihre Städte sind meist aus Holzbauten, nur ihre Hauptstadt besteht zum größten Teil aus Stein. Krieg und Stürme suchen sie selten heim, somit besteht dazu auch keine Notwendigkeit. Große Scheunen und Lagerhäuser stehen neben ihren Wohngebäuden. Das Land bietet ein Bild des Rustikalen, Konservativen, Ewigen. Nur wenig Verschnörkelungen zieren ihre Häuser, doch diese wenigen sind kunstvolle Holzschnitzereien. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Dörfern.


Organisation: Standard, d.h. erbliches Vasallensystem. Der Land- und Viehbesitz nimmt hier einen starken Stellenwert ein. Die Adeligen sehen sich als Beschützer ihres Volkes und trainieren das Kriegshandwerk, auch wenn sie schon lange keinen Krieg mehr erlebten. Sie sind genauso erdverbunden wie ihre bäuerlichen Untertanen, und sehen sich somit als Diener ihres Volkes. Sie reisen wenig bis gar nicht, und überlassen sogar den Handel ihrer Güter im Großen lieber ihren Nachbarn, den McDonalds.


Verhalten: Ob Bauer oder Adeliger, die McConnors sind bodenständig, gemütlich, möglicherweise etwas rauh. Sie sind immer zu Späßen aufgelegt, arbeiten hart, lachen gerne, prügeln sich und versöhnen sich sofort wieder, um miteinander einen trinken zu gehen. Die Adeligen sind natürlich kämpferischer als die Bauern, aber auch sie greifen nur in Kriegszeiten zum Schwert, niemals in einer Prügelei, denn diese sind selten ernst gemeint. Sie leben mit dem Land und es gibt kaum jemanden, der mit ihnen ein ernsthaftes Problem hat. Gerade unter den McConnors hat die alte Tradition des Viehdiebstahls beinahe was von einem „Ehrensport“. Es gibt Generationen andauernde, halb-freundschaftliche Fehden, bei denen sich 2 Unterclans immer wieder das Vieh abnehmen.


Aussehen: Klassische dalriadische Mode wird von den McConnor bevorzugt. Sie weichen nicht gern von ihren Gewohnheiten ab und sträuben sich gegen alles nicht-dalriadische. Kilt und Schärpen in Clansfarben werden getragen, Hemden, Umhänge und Kleider werden aus bunten Wollstoffen gefertigt. Der Adel ist daran zu erkennen, daß sie es sind, die auch im täglichen Leben eine Schwert an der Seite haben mögen, oder aber an den kunstvoll gearbeiteten goldenen Torques, die sie um den Hals tragen. Die meisten haben eher helleres, oft auch rotes Haar, oft zu Zöpfen geflochten. Sie statten sich nicht mit allzuviel Schmuck aus, die Erde ist der Schmuck der Bauern und die Waffen und Rüstungen der der Adeligen und Könige.


Bemerkungen: Als einer der wildesten und bodenständigsten Clans leben die meisten MacConnors von Ackerbau und Kriegshandwerk.
Das Gebiet des Clans McConnor wird nicht zu Unrecht als Kornkammer Dalriadas bezeichnet. Weit wogen die goldenen Felder im Wind, wenn die Sonne darauf glänzt. Ja, hier gibt es tatsächlich einigermaßen Sonnenschein und mildes Wetter! Der Clan ist gesegnet, was die Witterung und die Fruchtbarkeit betrifft, er besteht zum größten Teil aus Bauern und versorgt zu einem guten Teil die restlichen Clans mit Nahrungsmitteln, wie Korn, Brot, Milch, Fleisch, aber auch Nebenprodukten wie Wolle oder Leder. Und wenn ein schlechtes Jahr kam, und das Land oder eine Laune der Götter die Dalriader mit einer schwachen Ernte strafte, so war es Clan McConnor, der die Leiden lindern und viele vor dem Verhungern retten konnte. Sie mögen vielleicht, genau wie das Land mit dem sie leben, weniger hart als viele der anderen Clans sein, doch darf man ihre Rolle niemals unterschätzen. Sie sind in vielerlei Hinsicht der Erdverbundenste der großen Clans. Sie leben nicht nur auf und von dem Land, sondern mit ihm. Ihre Adeligen sind Krieger, die auf ihr Volk achten, keine Politiker. Politik im größeren Sinne interessiert sie eigentlich kaum, denn sie wissen, daß ohnehin nur derjenige, der gut für das Land ist auch überlebt. So ist es eigentlich kein Wunder, daß der Hochkönig aus ihren Reihen erwählt wurde, gerade weil sie diesen Titel nicht angestrebt haben. (Und weil damit nicht zu viel politische Macht in einer Hand ist.) Das kleine Volk, das in keinem glücklichen Haushalt fehlen sollte, ist hier besonders hoch geachtet und zeigt sich auch hier am ehesten einmal seinen Mitbewohnern. (Und für Milch, bzw. Whisky und Keksen arbeiten sie auch genauso hart mit und sorgen für gutes Gelingen der Arbeit.)


Farbe: Die heraldische Farbe der McConnor ist Ockerbraun.


 


Inhaber: Silvia Ekker, Apollogasse 14/17, 1070 Wien Verantwortlich für den Inhalt: Caroline Geher, Peter Jungbauer