Clan DeBruce


Provinz: N – Spitze Creag Eileans
Bevölkerung: 600 000
Heer: 10 000 Mann + 50 000 Bauern
Motto: Fuimus (Wir waren hier)
Clanchef: Margaret DeBruce (banchomarbae)
Tanaise Ri (Thronfolger): David DeBruce

Hauptstadt: Dun Fionghall, Passenderweise die „Stadt des Regens“ genannt, ist die prächtige Hauptstadt der deBruce. Sie liegt hoch oben auf einer Klippe, eine Stadt aus Stein, deren Gebäude bis zu 3 Stöcke hoch sind. Die Straßen sind gewölbt, ein Gewirr von kleinen Gruben und Kanälen halten die Häuser frei von Überflutungen. Die Klippe überragt ein massiver Bau, der die großen Seilwinden beherbergt, mit denen Dun Fionghall mit dem Hafen verbunden ist, der weit unterhalb der Stadt liegt. Die Piere des Hafens ragen weit in die Bucht hinein, und sind durch Wellenbrecher, riesige Steinhaufen außerhalb des Hafens, vor den Gefahren der See geschützt.
Die deBruce treiben regen Handel, nicht nur mit den McDonald, sondern auch direkt mit den anderen Clans. Sie selber liefern das beste Vieh in ganz Dalriada, wenn auch der Transport außerhalb des großen Hafens Dun Fionghalls problematisch ist. Die Tiere werden mit Seilwinden auf kleine Boote geladen, die wie schwimmende Käfige aussehen und gerade mal Platz für ein Tier und einen Mann bieten, mit denen die großen Schiffe weit ab der gefährlichen Klippen beladen werden. Der Salz- und Erzhandel erweist sich hier als weitaus weniger problematisch.


Heimat: Die deBruce bewohnen das nördliche Ende Creag Eileans, das aus Hochebenen besteht. Die Klippen fallen steil ab, und es ist schwer hinunter ans Wasser zu gelangen. Das Wetter rangiert zwischen feucht und sehr feucht, meistens letzteres. Der beständige Niederschlag sorgt dafür, das sich fruchtbarer Boden nicht ansammeln kann. In ihre gewieften Art haben die deBruce auch hierum einen Weg gefunden: Sie bauen die notwendigsten Getreide in Steinfurchen an, die mit Seetang und Algen gefüllt werden, und somit genug Nährstoffe liefern. Die Städte der deBruce bestehen aus massiven Steingebäuden, die meist Mehrstöckig sind, die Burgen überragen das umliegende Land und sind, auf Hügeln errichtet, mehr Statussymbol als Befestigungsanlage. Einem beständigen Zeigefinger: „Wir sind da“, gleich, mit mehreren niedrigen Mauern umgeben, die komplizierte Muster ergeben.
Eine Besonderheit gibt es noch: Das Land ist durchzogen mit alten Ruinen, die unbewohnt und düster dastehen, Erinnerungen an eine andere, alte Zeit. Manche sollen gar von den Tuatha de Dannan errichtet worden sein....


Organisation: Standard, d.h. erbliches Vasallensystem. Doch ist es hier sicherlich schwieriger als in den anderen Clans, aus seinem Stand auszubrechen. Die Verwandschaftsbeziehungen sind hier wesentlich... enger und politisches Intrigenspiel ist so etwas wie ein Hobby der Adeligen. Es kommt sehr selten zu tatsächlichen Auseinandersetzungen, das Meiste läuft hinter den Kulissen mit Politik und Intrige.


Verhalten: Die Adeligen und Könige sind hochmütig, von sich selbst überzeugt und halten sich für die definitiv Besten. Die Toleranz gegenüber anderen ist meist eher gering, aber da man andere Leute immer noch zu etwas brauchen kann, sind sie meist prophylaktisch freundlich. Sie scheinen nie wirklich kapiert zu haben, das ihr übertriebener Egoismus sie davon abhält, jemals die wirklich große Macht in Dalriada zu sein.
Die Unfreien, Bauern und Handwerker sind ein ruhiger, gemütlicher Menschenschlag, die sich des Friedens in ihrem Land wohl bewußt sind, und die Eskapaden ihrer Herren meist mit einem Achselzucken kommentieren.


Aussehen: Der Unterschied zwischen den Ständen ist stark ausgeprägt. Das Volk trägt einfache und praktische Wollstoffe, wohingegen der Adel gerne protzt. Filigrane Schmuckstücke und ein hochgehaltenes Kinn machen es ein leichtes, einen deBruce auf mehrere Meter zu erkennen.

Bemerkungen: Als einer der ältesten Clans haben sich die DeBruce beständig an der Spitze gehalten, und sind ein leuchtendes Beispiel für eine zivilisierte Hochkultur (also in den Augen der Südländer Weicheier).
Clan de Bruce ist ein alter Clan, manche würden sagen „gesetzt“. (Böse Zungen würden sogar behaupten : „Inzestiös“) Er bewohnt ein altes Land, und hat seit Jahren keine gröberen Auseinandersetzungen erlebt. Die deBruce halten sich für die klügsten und intelligentesten von Allen. Sie haben mit Verstand und Geduld, mit ausgefeilten Ideen und purem Arbeitswillen ihr karges Land bewohnbar gemacht. Mit der Arbeitskraft der Unfreien und der niederen Stände, natürlich. In keinem anderen Clan sind die gesellschaftlichen Schichten so festgefahren wie bei den deBruce, nirgends ist es so schwer, aus seinem Geburtsrecht auszubrechen.
Clan deBruce war einst der Mächtigste der großen Clans, und daß dies nun nicht mehr so ist, ist für die Adeligen nur schwer zu begreifen und noch schwerer zu akzeptieren.
Ständeunterschiede sind so stark ausgeprägt, wie sonst nirgends auf den Inseln, aus ihrer Sicht etwas ganz natürliches. Für die vielen Bauten und vor allem das „Wettbauen“ der Adeligen sind sie auch bitter nötig. Für das stetige Aufkommen an Sklaven sorgen die in Ungnade gefallenen Landsleute und Schuldner.
Die deBruce sind für 2 Dinge bekannt: Ausgeprägte Politik und Intrigen, sowie ausgezeichnete Viehzucht. Die riesigen Stiere, welche die ausgefeilten Seilwinden betreiben, durch welche die Hochplateaus der deBruce mit den Hafenkonstruktionen am Fuße der Klippen verbunden werden, sind legendär.
Ihren Reichtum erlangen sie allerdings nicht primär durch die Viehzucht, dafür gäbe es zuwenig Weideland, sondern durch ihre Erz- und Salzminen. Sie besitzen außerdem noch mehr als genug
Rücklagen aus alten Zeiten. Was sowohl von den anderen Clans als auch von den adeligen deBruce oft vernachlässigt wird, sind die einfachen Qualitäten des Volkes: die niederen Schichten der deBruce sind ruhige, praktisch veranlagte Leute, die den Hochmut und die Schinderei mit stoischer Ruhe ertragen.

Farbe: Die heraldische Farbe der deBruce ist Hellrot.


 


Inhaber: Silvia Ekker, Apollogasse 14/17, 1070 Wien Verantwortlich für den Inhalt: Caroline Geher, Peter Jungbauer